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BI Rettet die Jarmener Mühle überreicht Unterschriftenlisten in Schwerin

Vorpommern-Greifswald | 11.03.2020

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Die Bürgerinitiative „Rettet die Jarmener Mühle“setzt sich dafür ein, dass der Mühlenstandort Jarmen erhalten bleibt. Dafür haben die Mitstreiter innerhalb weniger Wochen fast 11.000 Unterschriften gesammelt und heute medienwirksam dem Landtag überreicht. „Eine Schließung des Standortes widerspricht den Zielen des Klimaschutzes, der regionalen Wirtschaft und der Stärkung des ländlichen Raumes“, hieß in dem Schreiben, dass an die Landtagspräsidentin Birgit Hesse gerichtet war. Zum Empfang der Unterschriftenlisten kamen Landtagspräsidentin Birgit Hesse, stellvertretende Landtagspräsidentin Mignon Schwenke und Landwirtschaftsminister Till Backhaus mit Vertretern der Bürgerinitiative ins Gespräch. Birgit Hesse bedankte sich bei den Teilnehmern der Protestaktion für das Engagement und griff dabei das Thema eines Plakates auf „Regionale Produktionsketten erhalten“ – das ist genau das, was wir in Mecklenburg-Vorpommern brauchen, so Hesse.

Für den Erhalt des Mühlenstandortes haben sich viele Menschen aus der Region ausgesprochen aber auch aus Berlin und anderen Bundesländern haben sich Unterstützer in die Listen eingetragen. Lokale Bäckereien lobten in Gesprächen immer wieder die Qualität des Mehls aus der Peenestadt.

Im September war bekanntgeworden, dass seitens des Konzerns Good Mills in der letzten industriellen Getreidemühle die Lichter ausgehen sollen. Die Industriemühle ist 1907 gegründet worden. Inzwischen haben die ca. 30 Mitarbeiter des Unternehmens ihre Kündigungen erhalten. Good Mills will sich laut Bürgerinitiative selbst bei einem Verkauf der Mühlenimmobilie am Jarmener Hafen absichern, dass dort kein Getreide verarbeitet wird. Die Mühle Jarmen war der letzte Standort in Mecklenburg-Vorpommern, der das in der Region von Landwirten angebaute Mehl vor Ort verarbeitete und galt in vieler Hinsicht als Vorzeigeunternehmen. Die Mühle Jarmen hat eine Verarbeitungskapazität von 60.000 Tonnen Getreide. Vor allem Roggen, Weizen und Dinkel wurden hier zu Schrot und Mehl verarbeitet. Zu 90 Prozent stammt das Getreide aus einem Anbaugebiet, das sich in einem Umkreis von ca. 30 Kilometern um die Mühle befindet.

Nach Aussagen der Bürgerinitiative gibt es mehrere Interessenten, unter anderem auch aus der Belegschaft, die Mühle weiter zu betreiben. Die Jarmener Stadtverwaltung und der Landkreis stehen hinter dieser Entscheidung. Nun fordert die Bürgerinitiative die Landesregierung und den Landtag in MV auf, Perspektiven und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen, damit weiterhin Mehl in Jarmen hergestellt wird, auch wenn dies bedeutet, den Neubau einer Industriegetreidemühle im Jarmener Gewerbegebiet zu forcieren. Am 12.03. gibt es auf Antrag der Fraktion Die Linke eine Aussprache zum Thema Mühlenstandort Jarmen.

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