Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

18 geförderte Mietwohnungen fertig

Mecklenburgische Seenplatte | 12.07.2019

Konjunktur im Baugewerbe: Foto: Gudrun Stark
Konjunktur im Baugewerbe: Foto: Gudrun Stark

Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich besucht die beiden neuen Mehrfamilienhäuser der Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba). Anlass ist deren bevorstehende Fertigstellung und Übergabe an die Mieter. Die Neubauten wurden mit insgesamt knapp 800.000 Euro nach der Richtlinie „Wohnungsbau sozial“ gefördert. Bei dieser Gelegenheit übergibt die Staatssekretärin im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung zwei weitere Zuwendungsbescheide über insgesamt 297.400 Euro an den Vorstand der Neuwoba für die Nachrüstung von sechs Personenaufzügen.

Die Neuwoba hatte als eines der ersten Wohnungsunternehmen im Land Fördermittel für das neue Programm „Wohnungsbau sozial“ beantragt und stellt nun auch als eines der ersten Unternehmen diese Wohnungen fertig. In der Südstadt entstanden zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen, die barrierefrei und mit hohen energetischen Standards errichtet wurden und zudem mit moderner Smarthome-Technik ausgestattet sind. Das wird den Alltag der künftigen Mieter nachhaltig erleichtern und komfortabler gestalten. Die Wohnungen sind bereits alle vermietet an Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen. Die neuen Wohnungen in den beiden Gebäuden sind mit 5,50 Euro pro Quadratmeter kalt nicht nur bezahlbar; sie bleiben dies auch für mindestens 20 Jahre. Es sind nur geringfügige Mieterhöhungen zulässig und dies erstmals ab dem vierten Jahr nach Baufertigstellung. Die Gesamtkosten für den Bau betrugen ca. 2,5 Millionen Euro. 

Ina-Maria Ulbrich wird am Rande der Veranstaltung der Neuwoba die Zuwendungsbescheide für die Nachrüstung mit Personenaufzügen übergeben. Das Unternehmen will vier Fahrstühle am fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1975 an der Semmelweissstraße 25, 27, 29, 31 anbringen und damit für 40 Wohnungen Barrieren abbauen. Dafür gibt es 198.000 Euro aus dem Programm „Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen“. 

Außerdem werden die 20 Wohnungen an der Fischerstraße 8 und 10 mit je einem Aufzug pro Treppenhaus nachgerüstet. Hier beträgt der Zuschuss 99.000 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten für alle sechs Fahrstühle betragen rund 1,4 Millionen Euro.

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