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Landrätin Barbara Syrbe auf Unternehmensbesuch in der Mühle Jarmen

Vorpommern-Greifswald | 23.09.2016

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In Jarmen wird vor allem Getreide aus der Region verarbeitet. Bis zu 40.000 Tonnen Weizen und 20.000 Tonnen Roggen werden jährlich hier verarbeitet. Die Produktion ist auf neuestem technologischem Stand und hat gleichzeitig ihren handwerklichen Charakter beibehalten. Damit ist das Unternehmen in der Lage, neben der Feinmüllerei ein breites Sortiment an Spezialprodukten wie Schrote, Flocken, Ummantelungsmehle und Streumehle anzubieten. Seit einem Jahr wird auch Dinkelmehl hergestellt. Die Nachfrage nach diesem Getreidemehl wächst seitens der Verbraucher. Dass die Nordlandmühlen verschiedene Produkte herstellen, ist in der Branche nicht gewöhnlich und gibt dem Standort Jarmen ein Alleinstellungsmerkmal, das der Mühle den mittelfristigen Bestand sichert, erklärt Standortleiter Eduard Haidl. Abnehmer sind im Sommer vor allem die regionalen Bäckereien jeder Größe. Die Nachfrage in den Tourismusregionen ist so groß, dass die Produktion damit ausgelastet ist. Im Herbst, wenn wieder mehr Ruhe ins Land einkehrt, wird die Lebensmittelindustrie auch wieder mehr beliefert. Mehl aus Jarmen, das zuvor als Getreide auf den Äckern in Mecklenburg-Vorpommern wuchs, wird auch in den Pizzen von Dr. Oetker verarbeitet. 

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