IHK zu Schwerin

IHK überreichte Zeugnisse an Meister und Fachwirte

Ludwigslust-Parchim | 19.09.2014

Foto:  Jupiterimages/ Stockbyte / thinkstock
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Die Zeugnisübergabe fand am 20. September in der IHK zu Schwerin, Ludwig-Bölkow-Haus, Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin statt. Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, und Thomas Jackl, stellvertretender Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, überreichten gemeinsam an 108 Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildungen die IHK-Zeugnisse und würdigten so ihre Leistungen.

Die Teilnehmer, alle aus westmecklenburger Unternehmen, haben sich in zwei Jahren intensiv auf ihren Abschluss u. a. zum Bilanzbuchhalter, Industriemeister, Meister für Schutz und Sicherheit, Logistikmeister, Personalfachkaufmann, Wirtschaftsfachwirt, Aus- und Weiterbildungspädagogen, Berufspädagogen, Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen, Betriebswirt sowie Technischen Betriebswirt und erstmals zum Logistikmeister vorbereitet. In dieser Zeit haben sie, neben der täglichen Arbeit, berufsbegleitend die notwendigen Fachlehrgänge besucht und die abschließenden Prüfungen absolviert.

Siegbert Eisenach hob in seiner Begrüßung hervor: „Die Fachwirte und Meister haben als ersten Schritt in ihr Berufsleben eine Berufsausbildung in einem der 145 IHK-Ausbildungsberufe absolviert, die in den über 1.300 IHK-Ausbildungsunternehmen Westmecklenburgs angeboten werden. Im Anschluss daran konnten die Absolventen Berufserfahrungen sammeln und dabei feststellen, was sie können, was ihnen liegt und wo deren Stärken liegen. Und sie sind nicht stehen geblieben! Sie gaben sich nicht zufrieden, ihnen genügte das bisher Erreichte nicht und entschieden sich für eine Fortbildung.“ Eisenach würdigte gleichzeitig die hohe Motivation und Leistungsbereitschaft der Absolventen.

Eine breite Palette von kaufmännischen und gewerblich-technischen Weiterbildungsprüfungen in der IHK führt zu Abschlüssen, die in den Unternehmen Westmecklenburgs gewürdigt und bewertet werden können. Sie stehen für praxisnahe Fachkompetenz sowie kommunikative und methodische Fähigkeiten und eröffnen damit Chancen für eine gute berufliche Entwicklung und sind in den Anforderungen und Abläufen bundeseinheitlich. 

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Absolventen mit neuen Fähigkeiten in den Firmen aktiv sind. Die Rahmenbedingungen dafür müssen stimmen. Es ist wichtig, dass die Unternehmen verstehen, dass Motivation und Bereitschaft der Mitarbeiter nicht automatisch kommen. Rahmenbedingungen in den Betrieben, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Vereinbarkeit von Weiterbildungszeit und Arbeitszeit dürfen keine Schlagworte, sondern müssen in den Unternehmern erlebbar sein.“, betonte Siegbert Eisenach abschließend.

IHK zu Schwerin  

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