IHK zu Schwerin

Ausländische Jugendliche bereichern die Berufsausbildung

Ludwigslust-Parchim | 14.09.2016

Symbolbild; Foto: Thinkstock/iStock/tashanavango
Symbolbild; Foto: Thinkstock/iStock/tashanavango

Zum 31.08.2016 befinden sich 228 Auszubildende in der Berufsausbildung. Die ausländischen Jugendlichen aller Ausbildungsjahre kommen aus 26 Staaten. An der Spitze stehen die klassischen MobiPro-Länder Spanien mit 120, gefolgt von Ungarn mit 26 und Kroatien mit 11 Jugendlichen. Es sind aber auch junge Leute aus Italien, Iran, Irak, Lettland, den Niederlanden oder Polen vertreten.

Peter Todt, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung betonte: „Die Jugendlichen erfahren häufig in den Unternehmen eine besondere und intensive Betreuung, bei der Suche nach einer Unterkunft sowie beim Erlernen und Festigen der deutschen Sprache. Durch diese Hilfe kann die Ausbildung erfolgreich verlaufen“. 

Am 1. September wurde die Berufsausbildung für 84 ausländische Auszubildende in den Ausbildungsunternehmen Westmecklenburgs gestartet. Die Basis dafür ist eine sehr gute und enge Zusammenarbeit von Ausbildungsunternehmen, Agentur für Arbeit, Zentraler Auslands- und Fachkräftevermittlung (ZAV) und unseren „Kümmerern“ in Westmecklenburg. Mit den 65 ausländischen Auszubildenden im 2. Ausbildungsjahr, den 77 im 3. Ausbildungsjahr und 2 im 4. Ausbildungsjahr absolvieren insgesamt 228 ausländische Jugendliche ihre Berufsausbildung in den IHK-Unternehmen Westmecklenburgs. 

„Die aktuellen Daten zeigen, dass die Gewinnung von Jugendlichen über MobiPro und die Integration der Flüchtlinge nur zwei Wege sind. Die Anzahl der Herkunftsländer und somit das Interesse für eine Ausbildung in Deutschland ist deutlich höher“, so Todt weiter. 

„Für alle gilt aber gleichermaßen, die Ausbildung solcher Jugendlicher ist kein Selbstlauf. Ein einfaches Übertragen der Erfahrungen mit deutschen Auszubildenden auf ausländische führt nicht automatisch zu einem positiven Ergebnis. Hier ist Anpassung und Entwicklung gleichermaßen gefordert. Eines gilt aber, am Ende der Ausbildung absolvieren alle Auszubildende die gleiche Abschlussprüfung, und das in deutscher Sprache“, so Todt abschließend. 

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