Arbeitsagentur Greifswald vermittelt Auszubildende in 100 Berufe

Gute Karten für Azubis im Sommer 2015

Vorpommern-Greifswald | 05.08.2015

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Seit Beginn des Bewerbungszeitraumes haben sich 1.026 Jugendliche für einen Ausbildungsplatz gemeldet. Ihre Zahl liegt deutlich unter der Summe freier Ausbildungsplätze. Hier wurden insgesamt 1.973 Berufsausbildungsstellen gemeldet, davon sind 1.471 betriebliche Ausbildungsstellen. Im Juli waren davon noch 620 Stellen zu besetzen, während nur 399 potentielle Azubis noch auf Ausbildungssuche waren.

Die Zahl der gemeldeten Bewerber liegt leicht unter dem Vorjahreswert. Auffällig ist dabei, dass insbesondere bei den so genannten Altbewerbern, also den Jugendlichen, die nicht in diesem Jahr die Schule beendet haben, ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. „Hier spiegelt sich die schon seit einigen Jahren positive Entwicklung am Ausbildungsmarkt wieder. Ein gutes Angebot an betrieblichen Ausbildungsstellen und betriebsnahe Förderangebote sorgen dafür, dass sich immer weniger Jugendliche über mehrere Jahre um eine Ausbildungsstelle bemühen müssen.“ erklärt Klaus-Peter Köpcke, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Greifswald. 

Stellenentwicklung

Im Juli kamen für den anstehenden Ausbildungsbeginn noch 38 neue Stellen hinzu. Diese veränderten die Struktur der bislang gemeldeten Angebote jedoch kaum. Spitzenreiter bei den gemeldeten Berufsausbildungsmöglichkeiten sind mit 158 Stellen der Ausbildungsberuf des Kochs/der Köchin, gefolgt von Restaurantfachleuten (136) und Hotelfachleuten (126). Insgesamt bieten die Arbeitgeber des Landkreises aber eine Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald werden deutlich mehr als 100 verschiede Berufe angeboten. 

Ausblick 

Trotz des aus Sicht der Jugendlichen günstigen Verhältnisses von Bewerbern und Ausbildungsstellen dürften auch am Ende dieses Ausbildungsjahres einige Jugendliche Schwierigkeiten haben, eine passende betriebliche Ausbildungsstelle zu finden. 

„Wir, die Arbeitsagentur und Jobcenter, werben in diesem Zusammenhang in den Betrieben besonders für die Einstiegsqualifizierung und die ausbildungsbegleitenden Hilfen. Speziell die sogenannte Einstiegsqualifizierung, ein Langzeitpraktikum im Ausbildungsbetrieb, das auf die Ausbildung angerechnet werden kann, ist eine gute Möglichkeit, einen jungen Menschen an eine Ausbildung heran zu führen - und sich damit eine künftige Fachkraft zu sichern“, so Klaus-Peter Köpcke.

Arbeitsagentur Greifswald