Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Förderbescheide für Greifswald

Vorpommern-Greifswald | 15.03.2017

Fördermittelbescheid; Foto: Gudrun Stark Fördermittelbescheid; Foto: Gudrun Stark

Zur Übergabe des Zuwendungsbescheides für die Umgestaltung der Pfarrer-Wachsmann-Straße in Greifswald an den Oberbürgermeister der Hansestadt Stefan Fassbinder brachte Bauminister Christian Pegel heute überraschend zwei weitere Bescheide mit.

In der Straße „An den Wurthen“ im Stadtteil Mühlenvorstadt plant die Hansestadt den Bau eines neuen Stadtarchivs. „Ich freue mich sehr, dass wir den Bau dieses neuen ,Wissenspeichers‘ als Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme Innenstadt und Fleischervorstadt finanziell unterstützen können“, sagt Christian Pegel.

Er übergab heute Bürgermeister Stefan Fassbinder die schriftliche Zusage, dass Bund und Land das etwa sechs Millionen Euro teure Bauvorhaben mit Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro unterstützen.

Das viergeschossige Gebäude wird entsprechend seiner Funktionseinheiten – Öffentlichkeit, Verwaltung und Magazin – gegliedert. Das Erdgeschoss wird ein offener und kommunikativer Bereich. Im ersten Obergeschoss soll die Verwaltung Platz finden. Den Kernbereich des Archivs bilden die darüber liegenden Magazingeschosse.

Der Archivneubau soll einen einladenden Vorplatz entlang der Straße „An den Wurthen“ erhalten – ca. 15 mal 15 Meter groß, mit Betonplatten ausgelegt, die mit Jahreszahlen in Edelstahl-Lettern Ereignisse der Stadt- und Landesgeschichte veranschaulichen. Zudem ist ein vier Meter breiter Fußweg auf der Nordseite des Gebäudes in Richtung Platz und Haupteingang geplant. Auf der Südseite werden zehn gepflasterte Stellplätze errichtet. „Für die Außenanlagen stehen weitere Städtebaufördermittel in Höhe von rund 141.000 Euro zur Verfügung“, sagte Christian Pegel heute in Greifswald. Die Gesamtkosten für die Außenanlagen betragen etwa 427.000 Euro

Und noch eine Zusage hatte der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung bei seinem Besuch am Ryk in der Tasche: über weitere 203.000 Euro von Bund und Land für die Umgestaltung des Trelleborger Wegs. Er soll auf 210 Metern von der Parkfläche an der Stettiner Straße bis vor die Zufahrt zum nördlichen Garagenkomplex erneuert werden, für insgesamt ca. 468.000 Euro. „Im Zuge der städtebaulichen Gesamtmaßnahme ,Ostseeviertel-Parkseite‘ können wir dieses Projekt mit Städtebaufördermitteln unterstützen“, so Christian Pegel.

Die Fahrbahn in diesem Abschnitt des Trelleborger Wegs befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Sie soll erneuert und mit Asphalt versehen werden und die Hochborde durch neue ersetzt. Des Weiteren entstehen Längsparkstreifen ab der Stettiner Straße bis zum Ende der Baustelle. Der Gehweg in Richtung Wolgaster Straße wird erneuert und es werden fünf neue Straßenleuchten entlang des Trelleborger Wegs aufgestellt sowie drei am Verbindungsweg zur Wolgaster Straße. Auch die Grünflächen östlich des Trelleborger Wegs sowie zum Fußgänger-Verbindungsweg sollen im Rahmen dieser Maßnahme umgestaltet werden.

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