Werften

Land weiter grundsätzlich zu Schiffbaubürgschaften bereit

Nordwestmecklenburg | 12.04.2013

Nordic Yards Wismar
(c) Nordic Yards Wismar

Die Spitzen der Landesregierung und der Regierungsfraktionen haben sich heute über das weitere Vorgehen bei der Finanzierung von Schiffbauaufträgen verständigt. "Die Nordic Werften in Wismar und Rostock haben in den letzten Monaten erfreulicherweise mehrere Aufträge eingeworben. Sie haben aber wie alle Schiffbaubetriebe in Deutschland erhebliche Schwierigkeiten, ihre Aufträge vorzufinanzieren.

Die beiden Regierungspartner sind sich einig: Wir sind grundsätzlich bereit, die Werften in Mecklenburg-Vorpommern weiter mit Bürgschaften des Landes zu unterstützen. Aber das geht angesichts der Haushaltslage nur bis zu einer klar definierten Obergrenze von 200 Millionen Euro", erklärten Ministerpräsident Erwin Sellering und der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe im Anschluss an die Sitzung.

Neben dem Land müsse aber auch der Bund seiner Verantwortung für den Schiffbau gerecht werden. "Bund und Land haben in den letzten Jahren alle wichtigen Hilfsmaßnahmen für die Werften gemeinsam getragen. Für diese Unterstützung sind wir dankbar. Wir sagen aber auch sehr deutlich: Die Werften sind noch nicht so weit, dass sie ohne eine Unterstützung des Bundes auskommen."

"Wir werden am Dienstag im Kabinett Eckpunkte für ein weitergehendes Bürgschaftsmanagement aufstellen", erklärten Sellering und Glawe weiter. Dieses soll neben verschiedenen Kontrollmechanismen auch eine Zustimmung zu Bürgschaften durch den Finanzausschuss des Landtags vorsehen.

Staatskanzlei

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