Start-up in Mecklenburg-Vorpommern

„Slush“: Erfolgreicher Abschluss für Start-ups aus M-V

Nordwestmecklenburg | 08.12.2018

Vertreter von Start-ups und IT-Unternehmen aus M-V sowie das Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock und der Hochsc
Vertreter von Start-ups und IT-Unternehmen aus M-V sowie das Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock und der Hochsc

Die 40 Vertreter von Unternehmen und Institutionen, die Landesdigitalisierungsminister Christian Pegel und IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen begleitet hatten, haben sich in Finnland erfolgreich präsentiert.

 Anhand eines von den „Slush“-Organisatoren eingerichteten „Matchmaking-Tools“ konnten die Start-ups mit potenziellen Geschäftspartnern aus aller Welt zusammentreffen. Dies erleichterte ihnen, passende Gesprächspartner vor Ort zu identifizieren und Termine mit diesen zu vereinbaren. Außerdem präsentierten sich die Start-ups aus M-V erfolgreich beim „German Pitch“ am 4. Dezember mit einer dreiminütigen Vorstellung ihrer Geschäftsidee vor potenziellen Investoren. 

„Bei Europas größtem Gründerevent konnten die jungen wie auch die bereits etablierten Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern wichtige Beziehungen knüpfen und viele neue Anregungen und Eindrücke mit nach Hause nehmen“, sagte Christian Pegel. Zugleich würde er gern etwas vom Charakter der Veranstaltung auf ähnliche Ereignisse hierzulande übertragen sehen: „Die Atmosphäre in Helsinki war grandios. Es hatte etwas von Festival, zugleich wurde aber hart gearbeitet. Vielleicht können wir Erfahrungen von dieser innovativen zum Beispiel auf den Digitalisierungskongress, den die Landesregierung im nächsten Jahr geplant hat, übertragen. 

“Wir hatten die Möglichkeit, uns auf drei unterschiedlichen Bühnen zu präsentieren und haben 27 Meetings mit internationalen Firmen, Partnern, Kunden und Investoren an zwei Tagen absolviert. Es hat sich gelohnt“, bilanziert so Hagen Wustlich von „Planet AI“: „Es gab einige konkrete Absprachen mit Firmen für eine gemeinsame Zusammenarbeit in Rostock. Im kommenden Jahr wollen wir mit einem größeren Team wieder nach Helsinki fahren und noch präsenter sein“. 

Der Gründer des Rostocker Unternehmens „Ayokie“ Benjamin Reif ergänzt: „Ich konnte auf der Messe Kontakt zu zwei großen deutschen Handelskonzernen aufnehmen, bei denen ich mich demnächst vorstellen werde. Nach dem ‚German-Pitch‘ kamen mehrere Leute zu mir, die Ansatzpunkte für ‚Ayokie‘ in ihren Unternehmen sehen und mich an die entscheidenden Leute weiterleiten wollen, darunter eine große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.“ Auch er lobt: „Diese Veranstaltung zieht wirklich große und renommierte Firmen an, die dann auch mit Entscheidern vor Ort sind. Das Interesse und die Offenheit für neue Ideen sind riesig in der Atmosphäre dort.“ 

Auch Niels Schuldt, Mitgründer des Pepelower Unternehmens „Oxy4“ ist begeistert: „In zwei Tagen konnten wir Kontakte zu weltweit agierenden Konzernen wie Huawei, Samsung und Microsoft knüpfen. Wo hat man sonst solche Möglichkeiten?“

Die Delegation hat sich bei der Veranstaltung vom 4. bis 5. Dezember an einem Gemeinschaftsstand mit Baden-Württemberg präsentiert. Zu Besuch kam unter anderem auch der deutsche Botschafter in Finnland, Detlef Lingemann. 

Christian Pegel und Claus Ruhe Madsen sind sich einig: „Wir möchten auch 2019 wieder mit einer Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern zu diesem fantastischen Event reisen. Wir werden alles tun, um auch Start-ups aus unserem Bundesland wieder die Teilnahme zu ermöglichen.“

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

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