Staatskanzlei

MV ist Gastgeber der Deutsch-Polnischen Medientage

Vorpommern-Rügen | 31.05.2018

B4B MAINFRANKEN Kiosk App. Foto: vmm wirtschaftsverlag gmbh & co.kg
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Am 6. und 7. Juni finden auf dem Gelände der Hochschule Stralsund die Deutsch-Polnischen Medientage statt. Die Medientage werden im jährlichen Wechsel in Deutschland und Polen ausgerichtet. Neben Mecklenburg-Vorpommern sind die Bundesländer Brandenburg und Sachsen, sowie die Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien Partner bei der Ausrichtung dieser Veranstaltung. Mecklenburg-Vorpommern ist nach 2012 zum zweiten Mal Gastgeber der Veranstaltung.

Die Medientage bieten Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern eine professionelle Plattform zum gegenseitigen Austausch über aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung. Etwa 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Medien, Politik und der Grenzregionen werden erwartet. In diesem Jahr stehen die Medientage unter dem Motto: „Ist es Zeit, Europa neu zu denken? Europäische Politik oder Europa der Nationen?“ In insgesamt sechs Workshops haben die Teilnehmer die Möglichkeit, über Herausforderungen in der aktuellen Medienlandschaft auf beiden Seiten der Grenze zu diskutieren. Informationen über das vollständige Programm erhalten Interessierte über www.medientage.org oder www.sdpz.org

Der feierliche Höhepunkt der Medientage ist die 21. Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises im Remter des Stralsunder Katharinenklosters am 6. Juni, 18.30 Uhr. Auf der Festveranstaltung wird die Ministerpräsidentin des Landes Manuela Schwesig die Festrede halten. In fünf Kategorien wurden insgesamt 114 Beiträge eingereicht. Erstmalig in diesem Jahr wurde neben den Kategorien Print, Hörfunk, TV und Journalismus in der Grenzregion, die Kategorie Multimedia/Online ausgelobt. Eine unabhängige Jury aus Vertretern aller beteiligten Partner wählte die besten Beiträge aus. Die Preise wurden von den Bundesländern und Wojewodschaften sowie von der Robert Bosch Stiftung, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gestiftet. Die Preise prämieren die besten Beiträge, die über das jeweilige Nachbarland fair und offen berichten. Die eingereichten Beiträge sollen das Wissen von Deutschen und Polen übereinander und das Verständnis für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft verbessern. Mehr über das Alltagsleben der Nachbarn zu erfahren, ist ebenso ein wichtiges Anliegen der eingereichten Arbeiten wie die Auseinandersetzung mit der deutsch-polnischen Geschichte.

Für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2018 wurden folgende Beiträge nominiert: 

Kategorie Print

  1. Andreas Clasen, Südwest Presse: Von Himmler geraubt
  2. Emilia Smechowski, GEO Magazin: Durch ein gespaltenes Land
  3. Agnieszka Hreczuk, Der Tagesspiegel, Dritte Seite: Die Notoperation
  4. Jacek Harłukowicz, Gazeta Wyborcza / Duży Format: Jestem patriotą: Sieg heil!
  5. Bartosz T. Wieliński, wyborcza.pl / Duży Format: Jak Polki z Berlina pomagały uchodźcom. Reportaż za pieniądze z pomysłu redaktora Sakiewicza, szefa "Gazety Polskiej".
  6. Agnieszka Hreczuk, Tygodnik ANGORA / Wydanie na Niemcy: Kto się boi Jugendamtu? 

Kategorie Hörfunk

  1. Tanja Krüger und Johanna Rubinroth, RBB- Rundfunk Berlin-Brandenburg, Kulturradio – Feature und Deutschlandfunk, Feature/Hörspiel/Hintergrund Kultur: Magda und der Maulkorb - Alternative Fakten in Polen
  2. Jan Pallokat, RBB-ARD-Studio Warschau RBB Inforadio: Erzfeind oder Partner? Das zerrissene Deutschland-Bild der Polen
  3. David Zane Mairowitz und Malgorzata Zerwe, Deutschlandfunk Feature / Hörspiel / Hintergrund Kultur und Radio Bremen Nordwestradio / Kultur: Kaczynskiland
  4. Grażyna Preder, Polskie Radio Koszalin: Zapomniany kirkut
  5. Alicja Kulik, Polskie Radio Olsztyn / redakcja kulturalna: Kochaj, jak długo kochać możesz
  6. Magdalena Skawińska, Polskie Radio / Program I: Rzeczy ważne 

Kategorie Fernsehen

  1. Joanna Ratajczak, RBB- Rundfunk Berlin-Brandenburg Gesellschaft Religion Osteuropa: Rosa, das Kind aus dem Zug
  2. Annette Dittert, NDR Abteilung ARTE: Polen vor der Zerreißprobe – Eine Frau kämpft für ihr Land
  3. Ingo Dell, MDR Geschichte, Dokumentationen und Osteuropa: Die Karawane der Pflegerinnen
  4. Arkadiusz Wierzuk i Adam Ozimek, TVN24 „Czarno na białym”: Niemcy na przykład
  5. Arkadiusz Wierzuk i Witold Jabłonowski, TVN24 „Czarno na białym”: Niemieckie spojrzenie
  6. Paweł Kulik und Michał Kulik, Pepe TV: Art. Location 

Kategorie Multimedia / Online

  1. Florian Prokop, RBB- Rundfunk Berlin-Brandenburg Hochkant Funk: Gay Pride in Krakau
  2. Łukasz Grajewski, Eastbook.eu Fundacja Wspólna Europa: Tadeusz Kościuszko | Ein Leben wie im Film
  3. Ewelina Karpińska-Morek, Interia / Fakty: Z niej już jest Niemka
  4. Monika Sieradzka, Deutsche Welle / redakcja polska: Zrabowane dzieci: Nie trzeba być zabitym, by umrzeć
  5. Malwina Wrotniak, Bonnier Business Polska / bankier.pl: Szok z powodu niższych zarobków dopadnie każdego, kto wraca z emigracji 

Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“

  1. Claudia Schalla, NDR Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern, NDR 1 Radio MV Aktuell: Radio Pomerania: Mit 200 PS auf Verbrecherjagd
  2. Friederike Witthuhn und Peter Schmidt, NDR Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern Nordmagazin - Land und Leute: Land und Lute Pomerania – Deutsch-polnisches Grenzfest
  3. Agata Horbacz, RBB Brandenburg Aktuell: Ausgrabung Kriegsküche in Küstrin
  4. Robert Bochenko, Radio Złote Przeboje / redakcja lokalna w Szczecinie: Pogranicze polsko-niemieckie
  5. Beata Maciejewska, Gazeta Wyborcza Wrocław: Tam przenika się polska i niemiecka historia. Spacery po pograniczu.
  6. Cezary Galek, Radio Zachód S.A.: Pomnik historii
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