Handelsverband Nord e.V.

Norddeutscher Einzelhandel erwartet für 2018 Umsatzplus von zwei Prozent

Rostock | 01.02.2018

Symbolbild. Foto: AndreyPopov / iStock / thinkstock
Symbolbild. Foto: AndreyPopov / iStock / thinkstock

„Ein starkes Weihnachtsgeschäft, ein stabiler Arbeitsmarkt und moderate Preissteigerungen haben dem Einzelhandel im Norden ein gutes Jahr 2017 beschert. Die Umsätze des Norddeutschen Handels lagen nach Angaben der Statistischen Landesämter bis einschließlich November rund drei Prozent über denen des Vorjahres. 

Somit geht der Handelsverband Nord von einem abschließenden nominalen Umsatzplus i.H.v. drei Prozent im zurückliegenden Jahr aus“, sagte Dierk Böckenholt, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Nord heute in Kiel.

„Auch für 2018 sind die Aussichten gut. Günstige Rahmenbedingungen halten die Konsumstimmung weiterhin auf hohem Niveau. Der Handelsverband Nord prognostiziert für das Jahr 2018 daher ein durchschnittliches Umsatzplus für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern von nominalen zwei Prozent. Gleichzeitig setzt sich das dynamische Wachstum im Online-Handel fort. Nach Prognosen der Handelsorganisation wird der Online-Handel in diesem Jahr bundesweit um rund 10 Prozent zulegen. Stationäre Händler, die die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen, werden somit auch weiter von dem Online-Wachstum profitieren können.

Die Branche wird weiterhin digitaler und globaler - Einkaufsprozesse verändern sich dramatisch. Innovative Ideen und Konzepte sind gefragt, um passgenaue Lösungen für die sich ändernden Konsumentenanforderungen zu entwickeln. Diese Innovationen sind jedoch nur mit einer soliden Grundlage möglich, denn sie erfordern hohe Investitionen. Die Anschaffung der entsprechenden Technik und auch die Investitionen in qualifiziertes Personal bedeuten eine enorme finanzielle Belastung. Insbesondere kleinere Händler, die für die Individualität des Einzelhandelsangebots sorgen, setzt dieser Veränderungsdruck zu“, so Böckenholt weiter.

Von der Politik erwarte der Handelsverband Nord deshalb fairere Wettbewerbsbedingungen und weniger Bürokratie. „Die Unternehmen müssen entlastet werden, um weiter investieren zu können. Auch müssen die Vorgaben des Datenschutzes praxisnah gestaltet werden, damit insbesondere kleinere Unternehmen konkurrenzfähig bleiben.“ Die Handelsorganisation mache sich zudem für eine Standortpolitik stark, welche die Aufenthaltsqualität in Stadtzentren fokussiert und den Ausbau einer leistungsfähigen und flächendeckenden Infrastruktur gewährleistet. Die Erreichbarkeit der Innenstädte und die Vermeidung von Fahrverboten seien zur Stärkung des stationären Handels dabei entscheidend. 

Handelsverband Nord e.V.

 

 

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