IG Metall Küste

IG Metall Küste und Nordmetall einigen sich auf Verhandlungsergebnis

Rostock | 26.02.2015

Foto: plustwentyseven / Digital Vision / thinkstock
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Die Entgelte der 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie steigen zum 1. April um 3,4 Prozent. Für die Monate Januar bis März erhalten sie eine Einmalzahlung von 150 Euro (Auszubildende: 55 Euro). Darauf haben sich IG Metall Küste und Arbeitgeberverband Nordmetall heute in ihren vierten Verhandlungen in Hamburg geeinigt. Die Tarifkommission des Bezirks Küste wird am kommenden Mittwoch in Hamburg über das Ergebnis entscheiden.

Außerdem wurde die Altersteilzeit gesichert und die Aufstockungsbeiträge für Beschäftigte in unteren Entgeltgruppen erhöht. Die Regelungen zur Weiterbildung sehen einen erstreitbaren Zugang auf persönliche berufliche Qualifizierung der Beschäftigten sowie ein Bildungskonto vor. Dieses soll eine finanziell abgesicherte Weiterbildung ermöglichen. 

Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste: „Durch den Abschluss haben die Beschäftigten deutlich mehr Geld in der Tasche. Die von den Arbeitgebern angekündigten Verschlechterungen bei der Altersteilzeit haben wir abgewehrt und die Altersteilzeit langfristig – trotz fehlender staatlicher Mittel - gesichert. Bei der Weiterbildung sind uns erste wichtige Schritte gelungen. Sie sollen helfen, damit sich die Beschäftigten besser auf den industriellen Wandel vorbereiten können.“ 

Der Pilotabschluss aus Baden-Württemberg  gilt wird damit auch für die Beschäftiogten in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordwestniedersachsen gelten. Der Entgelt-Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.3.2016.

Quelle: IG Metall

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