Rostock | 31.08.2010

Rostocker Seehafen Lageplan Maritimes Gewerbegebiet – 3. Abschnitt (Quelle: Rostock Port - Hafen-Entwicklungsgesellschaft
Insgesamt werden im dritten Bauabschnitt 40 Hektar Ansiedlungsflächen bis 2012 erschlossen. Neben der Erweiterung des Pier III Nord ist geplant zwei Liegeplätze auszubauen, weitere Hafenflächen zu erschließen und mehrere Schwerlastliegeplätze zu ertüchtigen sowie nicht mehr zeitgemäße Infrastruktur zurückzubauen. "Mit dieser Maßnahme werden alle kurzfristig verfügbaren und für industrielle Ansiedlungen geeignete Flächen im Seehafen erschlossen. Es wird die Grundlage geschaffen, dass bereits bestehende Unternehmen erweitern und weitere Neuansiedlungen erfolgen können. Nicht zuletzt sehen wir auch eine Chance, dem unvermeidbaren Strukturwandel im Schiffbau zu begegnen", sagte Seidel.
Insgesamt sind im Rostocker Seehafen über 150 Unternehmen mit rund 4.800 Arbeitsplätzen ansässig, viele Unternehmen aus dem Hafen- und Logistikbereich sowie Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes. "Im Mittelpunkt aller Bemühungen meines Hauses steht dabei, neue Arbeitsplätze zu schaffen, um den Arbeitnehmern attraktive Angebote in der maritimen Wirtschaft machen zu können. Wir brauchen vor allem noch mehr Jobs im verarbeitenden Gewerbe".
Der Rostocker Seehafen ist insgesamt ein dynamischer Wirtschaftsstandort. "Wir registrieren eine verstärkte Nachfrage nach Flächen. Die Nähe zum schiffbaren Wasser, die Kaikante vor der Tür, das ist für eine ganze Reihe von Unternehmen ein zentraler Standortfaktor sich anzusiedeln", so Seidel.
Die Zuschüsse für die Erschließung und Wiederherrichtung des dritten Bauabschnittes stammen aus Fördermitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). Der Seehafen Rostock ist im Rahmen der Infrastrukturförderung der GRW ein Hauptförderschwerpunkt. Insgesamt sind hier seit 1990 ca. 218 Millionen Euro aus der GRW in Verbindung mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt worden. Verbunden waren damit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 307 Millionen Euro. Errichtet wurden hiermit sowohl Einrichtungen der unmittelbaren Hafeninfrastruktur, aber auch Flächen für Gewerbeansiedlungen wurden hergerichtet.
WM - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Das Gewerbegebiet "Am Wirtschaftshafen" in Barth soll weiter ausgebaut werden. [zum Artikel »]
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