IHK-Konjunkturumfrage

Regionale Wirtschaft in Hochform

Mecklenburgische Seenplatte | 30.05.2018

Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch, Foto: IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern
Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch, Foto: IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern

Die regionale Wirtschaft brummt zum Frühsommer. „Unsere Unternehmen liefern uns ein Stimmungsbild, das als Hochkonjunktur einzustufen ist“, sagte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern zur heute veröffentlichten Konjunkturumfrage der Kammer. 

Dort geben 95 Prozent der Unternehmen an, dass ihre Geschäfte zurzeit „befriedigend“ und besser laufen – und sie in den kommenden Monaten auch keine wesentliche Veränderung ihrer wirtschaftlichen Lage erwarten. „Diese Einschätzung zieht sich quer durch alle Branchen“, betonte Haasch. Befragt wurden knapp 800 Unternehmen, geantwortet hatten davon 279. Sie verteilen sich auf die Wirtschaftszweige Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen.

Während bei der Vorjahresumfrage noch 53 Prozent der Unternehmen die fehlenden Fachkräfte und 41 Prozent der Unternehmen in steigenden Arbeitskosten die größten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens gesehen haben, liegen die entsprechenden Werte nun bei 62 und 51 Prozent.

Die Konjunktur in der Region läuft derzeit rund, die Gewinnlage und die Finanzierungsmöglichkeiten werden sehr positiv beurteilt – ausgezeichnete Bedingungen also für eine hohe Investitionsbereitschaft. Deshalb erstaunt es, dass gut ein Fünftel der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate keine Investitionsausgaben vorsieht. Der Anteil der Unternehmen, der die Investitionsausgaben steigern will, liegt bei 23 Prozent. Acht Prozent der Unternehmen will die Investitionsausgaben reduzieren. Diese Investitionsschwäche bewirkt, dass das Wachstum der Kammerregion gegenüber dem bundesdeutschen zurückbleibt.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass dringend notwendige Investitionen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Infrastruktur nicht länger hinausgezögert werden. Torsten Haasch nennt dafür u. a. die Forcierung des Breitbandausbaus, den Ausbau der Bundesstraße B 96 sowie die Verkehrsanbindung der Insel Usedom inklusive des Wiederaufbaus der Karniner Brücke.

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