Peenestadt hat beachtliche Entwicklung vollzogen

Neujahrsempfang in Neukalen

Mecklenburgische Seenplatte | 04.01.2019

Dr. Stefan Rudolph Foto: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
Dr. Stefan Rudolph Foto: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Am Freitag hat die Peenestadt Neukalen ihren Neujahrsempfang mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begangen. Schwerpunktthemen waren die touristische und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. „Die Peenestadt Neukalen hat in den vergangenen Jahren eine beachtliche Entwicklung vollzogen – Stadtkern und Hafen sind saniert, für Gäste und Anwohner sind neue Freizeitangebote entstanden. Entscheidend ist es nun, auch weiterhin Wege zu finden, wie der Tourismus durch qualitatives Wachstum seine Wirkung als Wirtschaftsfaktor und Treiber der Regionalentwicklung in der Mecklenburgischen Seenplatte weiter ausbauen kann. Dabei unterstützt das Wirtschaftsministerium, damit die Unternehmen voll Zuversicht in das neue Jahr gehen können“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Titel als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ angestrebt

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gab es im Zeitraum von Januar bis September 2018 knapp 891.000 touristische Ankünfte und mehr als 3,1 Millionen Übernachtungen; darunter waren über 30.800 Ankünfte und mehr als 84.000 Übernachtungen von ausländischen Gästen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum über 6,4 Millionen Ankünfte und rund 25,7 Millionen Übernachtungen. „Die positiven Entwicklungen bei den Urlauberzahlen sind ein deutliches Ergebnis des engagierten Einsatzes der gesamten Tourismusbranche der Region. Das gemeinsame Streben nach qualitativ hochwertigen Urlaubserlebnissen für die Gäste erweist sich als erfolgreich. Jetzt gilt es, im Verbund weitere Schritte zu gehen, um die Qualität der touristischen Infrastruktur weiter zu steigern“, sagte Rudolph. Derzeit bereitet sich die Stadt Neukalen gemeinsam mit der Stadt Malchin (für den Ortsteil Salem) darauf vor, den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ zu erlangen. 

Investitionen in die touristische Infrastruktur in der Region 

Seit 1990 wurden acht Infrastrukturmaßnahmen unter anderem aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) einschließlich Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 2,3 Millionen Euro bei Gesamtinvestitionen in Höhe von 2,8 Millionen Euro durch das Wirtschaftsministerium gefördert. Dabei handelte es sich unter anderem um den Ausbau von Radwegeteilstücken von Neukalen nach Salem als touristische Lückenschlüsse, das Eisenbahnerlebniszentrum, den Ausbau der Hafenstraße in Neukalen und die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes. „Eingebettet in die beeindruckende Naturlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte ist Neukalen und die gesamte Region durch kluge Investitionen ein attraktiver touristischer Anlaufpunkt geworden“, hob Rudolph hervor. 

349 Arbeitsplätze gesichert, 40 neue Jobs entstanden 

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden im Jahr 2018 insgesamt 14 Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 21 Millionen Euro in Höhe von knapp 4,7 Millionen Euro unterstützt. Mit den Vorhaben verbunden waren die Sicherung von 349 Arbeitsplätzen und die Schaffung von 40 neuen Jobs. Dabei handelte es sich unter anderem um die FAHRTEC Systeme GmbH aus Neubrandenburg und das Hotel Bornmühle GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Groß Nemerow. In Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum 98 Vorhaben, die durch das Wirtschaftsministerium in Höhe von 38,76 Millionen Euro unterstützt wurden. Das löste ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 200,68 Millionen Euro aus. Mit den Projekten werden 2.778 Arbeitsplätze gesichert und 260 neue Jobs entstehen. „Die Wirtschaft wächst. Das ist in erster Linie der Verdienst der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um wirtschaftliche Entwicklung vor Ort weiter voranzutreiben, wollen wir beispielsweise beim Ausbau der Zufahrt zum Gewerbegebiet West hier in Neukalen unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass alle notwendigen Unterlagen vorliegen“, sagte Rudolph abschließend.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

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