Ein Jahr Patentsprechtag

Neues Angebot der IHK wird gut angenommen

Mecklenburgische Seenplatte | 23.10.2017

Symbolbild. Foto: shironosov / iStock /thinkstock
Symbolbild. Foto: shironosov / iStock /thinkstock

Vor gut einem Jahr hat die IHK Neubrandenburg ihr Beratungsangebot erweitert. Der Patentsprechtag wird in enger Kooperation mit dem Patentinformationszentrum Schwerin (PIZ), einem Projekt des TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH, organisiert. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die glauben, eine besondere Idee zu haben und nicht wissen, wie sie mit ihr umgehen sollen. 

„Wir sind uns ziemlich sicher, dass in den Schubladen vieler kreativer Leute interessante Ideen schlummern. Nur leider wissen sie oftmals nicht, an wen sie sich nun wenden können“, sind sich Volker Hirchert, Mitarbeiter der IHK Neubrandenburg und Christian Heinecke vom PIZ einig. Seit dem können sich die „Erfinder“ in vertraulichen Gesprächen darüber informieren, ob und wie die Idee als geistiges Eigentum in Form eines Patents, Gebrauchsmuster, Marke, Design oder Urheberrecht geschützt werden kann. Dabei ist es völlig egal, ob die Idee für den privaten oder gewerblichen Gebrauch vorgesehen ist.

Auch der Geschäftsführer der Westermeier & Stolz Steuerberatungsgesellschaft mbH Neustrelitz, Hagen Häusser-Nixdorf, freut sich über das kostenlose Beratungsangebot der IHK Neubrandenburg, das er erst kürzlich in Anspruch nahm: „Ich bin viel im Auto unterwegs. Während der langen Fahrten fallen mir immer wieder kreative Sachen ein, von denen das eine oder andere vielleicht tatsächlich eine Erfindung sein könnte.“

Nach fast einem Jahr Patentsprechtag kann ein positives Resümee gezogen werden. Die IHK Neubrandenburg hat zusammen mit dem PIZ eine Beratungslücke erfolgreich schließen können, in der sie noch ungeahnte Potenziale vermutet und zu heben beabsichtigt. „Wir wollen jeden mit einer guten Idee ermuntern, einen persönlichen und vertraulichen Gesprächstermin zu vereinbaren.“ so Hirchert. „Wir nehmen alle Ideen ernst. Niemand muss sich sorgen, dass er oder seine Erfindung belächelt wird.“

IHK Neubrandenburg

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