IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern

Industrie setzt Wachstumsimpulse

Mecklenburgische Seenplatte | 05.02.2014

Konjunktur
(c) fotolia.de

Zum Jahresbeginn 2014 sind die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zuversichtlich gestimmt. In allen Branchen beurteilt die übergroße Mehrheit der Firmen ihre aktuellen Geschäfte als befriedigend bis gut. Lediglich sieben Prozent teilen diese Einschätzung nicht. 

Mit Ausnahme des Baugewerbes sind die Unternehmen für das Jahr 2014 zuversichtlich, dass sich diese erfreuliche Entwicklung fortsetzt bzw. noch weiter verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt die Konjunkturbefragung der IHKs in Mecklenburg-Vorpommern, an der sich rund 500 Unternehmen aus den Branchen Industrie, Bauwesen, Verkehr, Handel und Dienstleistungen beteiligten.

Industrie setzt Wachstumsimpulse

Der Konjunkturklimaindikator, er berücksichtigt gleichrangig die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und die Prognose für die kommenden zwölf Monate, verbessert sich weiter. Er erreicht einen Wert von 123 Punkten nach 109 Punkten zum Jahresbeginn 2013. Die Industrie setzt Wachstumsimpulse, denn das Verarbeitende Gewerbe vermeldet weiter sehr gute Geschäfte. Der Vorausblick der Branche stimmt ebenfalls optimistisch, denn die Binnennachfrage erweist sich als eine stabile Stütze. Güter aus Mecklenburg-Vorpommern sind im Ausland weiterhin gefragt. Die anspringende Konjunktur im europäischen Raum belebt das Auslandsgeschäft, was dazu führt, dass die Exportwirtschaft auch für die Zukunft eine weitere Marktbelebung erwartet.

Investitionsklima hellt sich auf

Mit dieser erfreulichen Entwicklung einher geht ein Anstieg der Investitionsneigung der Unternehmen. Anders als noch vor einem Jahr übertreffen die Investitionspläne die beabsichtigten Kürzungen der Investitionsbudgets. Vorrangig konzentrieren sich die Firmen bei ihren Investitionen auf den Ersatz veralteter, energie- und damit kostenintensiver Technik sowie auf Rationalisierung und effektivere Prozessgestaltung.

Unternehmen wollen einstellen

Übten sich die Unternehmen in den zurückliegenden Befragungszeiträumen bei den Personalplänen in Zurückhaltung, dreht sich die Einstellungsbereitschaft leicht ins Positive. Die Firmen stehen zunehmend vor der Aufgabe, das demografisch bedingte Ausscheiden von Arbeitnehmern zu kompensieren. Der sich aus dem Fachkräftemangel ergebende Handlungsdruck erfordert in den Unternehmen Ideenreichtum und Engagement. So zum Beispiel bei der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienleben.

Energie- und Rohstoffpreise - größtes wirtschaftliches Risiko

Auf die Risiken der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung angesprochen, nennen die Firmen an erster Stelle die Energie- und Rohstoffpreise. Diese Besorgnis eint die Firmen aller Branchen gleichermaßen. Angesichts der bevorstehenden Einführung eines flächen- und branchenübergreifenden Mindestlohns stufen die Firmen hohe Arbeitskosten und den drohenden Fachkräftemangel deutlich an zweiter Stelle bzw. an dritter Stelle ein.

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