Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Boots- und Yachtbauunternehmen errichtet Betriebsstätte in Malchow

Mecklenburgische Seenplatte | 30.05.2018

Fördermittelbescheid; Foto: Gudrun Stark
Fördermittelbescheid; Foto: Gudrun Stark

In Malchow entsteht derzeit eine Betriebsstätte für den Boots- und Yachtbau. Bootsbaumeister Martin Kock hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und baut sich mit dem Vorhaben eine Existenz auf. „Der handwerkliche Boots- und Schiffbau verbindet Tradition und Moderne. Das Malchower Unternehmen orientiert sich dabei vor allem auch an individuellen Kundenwünschen. Mit dem Vorhaben entstehen zwei neue Arbeitsplätze“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Holzwerkstatt für Boote bis zu 15 Metern Länge 

Geplant sind in Malchow unter anderem der Bau einer Holzwerkstatt für Boote bis zu 15 Metern Länge sowie der Kauf einer Krananlage und einem Trailer. Zukünftig will das Unternehmen sämtliche Reparatur-, Wartungs- und Ausbauarbeiten an Booten und Yachten sowie Bootsbau, -restauration und -ausrüstung anbieten. Zusätzlich sollen Winterlager für Boote, die Ein- und Auswinterung von technischen Anlagen sowie in Zusammenarbeit mit anderen Firmen weitere Leistungen wie beispielsweise Motorenreparatur, Verglasung und Lackierungen zum Dienstleistungsportfolio gehören. „Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist geprägt durch seine einzigartige Naturlandschaft und die mehr als 1.000 Seen. Da spielt der Tourismus für die wirtschaftliche Entwicklung der Region natürlich eine große Rolle. Es wird mit der neuen Betriebsstätte ein neues Angebot geschaffen, um Ausflüge und Urlaube in der Region unbeschwert genießen zu können“, sagte Glawe. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Jahr 2017 mehr als 978.000 Ankünfte und knapp 3,5 Millionen Übernachtungen.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 227.000 Euro. „Wir brauchen noch mehr Existenzgründungen, um neue Märkte zu erschließen. Hier haben wir noch Nachholbedarf. Dies sichert und schafft Arbeitsplätze bei uns im Land“, betonte Glawe.

Informationen zum Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern 

Derzeit sind über 20.200 Betriebe bei den Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet. Diese beschäftigen über 112.000 Menschen und rund 5.000 Auszubildende und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von 9 Milliarden Euro. Zum Schiff- und Bootsbau zählen etwa 160 Unternehmen mit rund 5.000 Mitarbeitern.

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